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Nach Ewigkeiten ohne einen Kinobesuch, entschlossen Dennis und ich uns am Montag spontan noch in Avatar zu gehen. Schon länger hatte ich mir das überlegt und nun endlich auch in die Tat umgesetzt. natürlich haben wir die 3D-Variante gewählt, wenn schon, denn schon.
die Handlung ist recht schnell erzählt. da die Ressourcen auf der Erde knapp sind, breitet sich die Menschheit aufs Weltall aus – das ganze spielt im 22. Jahrhundert. auf Pandora, einem erdähnlichen Mond irgendwo 6 Jahre von der Erde entfernt, gibt es ein Forschungsprogramm, das die Menschen mit den Einheimischen Na’vi zusammenführen soll. an diesem nimmt auch ein US-Marine teil, der von der Hüfte abwärts gelähmt ist. in dem Programm nimmt er Gestalt eines Na’vi an und macht sich mit den Gebräuchen des Stammes bekannt. natürlich ist auch eine Liebesgeschichte involviert und das ganze verkompliziert sich, als Krieg zwischen den Menschen und den Na’vi ausbricht und der Protagonist eine Seite wählen muss, der er sich zugehörig fühlt. das ganze erinnert ein bisschen an Pocahontas oder Der mit dem Wolf tanzt, aber die besten Geschichten sind im Endeffekt geklaute Stories gewesen und James Cameron gibt ja offen zu, sich viel Inspiration aus Kindertagen geholt zu haben.
von der Aufmachung her genialer Film. wirklich, ich war sehr positiv überrascht. generell bin ich kein großer Fan von James Cameron – den Hype um Titanic habe ich gar nicht verstanden, aber bei dem Film fand ich die Kritiken schon gerechtfertigt. es ist einfach etwas Neues, atemberaubendes. auch ohne 3D-Effekt sicherlich aufregend und mit erst recht. grade die Landschaften, die gezeigt werden – da fühlt man sich richtig im Geschehen eingebunden. ich würde sagen, das ist auf jeden Fall ein Film, den man sich anschauen sollte. im Kino, solang er da noch läuft. ist ein Stück Filmgeschichte und man kann in zwanzig Jahren mal seinen Kindern erzählen, dass man in einem der ersten kommerziell erfolgreichen 3D-Filme war